Wissenschaftliche Arbeiten 

 

 

Hier möchten wir auf wissenschaftlich neu beschriebene Cichliden  hinweisen und Arbeiten vorstellen, die sich mit Cichliden in ihren natürlichen Biotopen beschäftigen.    

 

Neu beschriebene Arten   

 

 

NEU!

04/2017

Description of Thorichthys panchovillai,

a new species of cichlid

(Actinopterygii: Cichlidae)
from the River Coatzacoalcos Basin, Mexico

 

 

 

 

frisch gefangenes Weibchen - Rio Jaltepec, Mexiko


Luis Fernando Del Moral-Flores, Eduardo López-Segovia &

Tao Hernández-Arellan beschrieben den bis dato in der Aquaristik als Thorichthys sp. "Mixteco" bekannten Cichliden zu Ehren Pancho Villa, einem der berühmtesten Generäle

der mexikanischen Revolution.

Die Art besiedelt verschiedene Zuläufe des Rio Coatzacoalcos, man findet sie u.a. im Rio Ajal, Jaltepec und Uxpanapa.

Die Geschlechter lassen sich anhand einer schwarzen Zone in der Rückenflosse der Weibchen gut unterscheiden. Sie befindet sich im Bereich des 5. und 6. Flossenstrahls.




04/2016

Diversity and evolution of the Middle American cichlid fishes (Teleostei: Cichlidae) with revised classification 

 

Oldřich Říčan, Lubomír Piálek, Klára Dragová & Jindřich Novák revidierten in Ihrer Arbeit die Gattungen der mittelamerikanischen Cichliden.  

Vermutlich wird sich diese Arbeit bald durchsetzen und so muss man sich nicht nur an veränderte Gattungszugehörigkeiten gewöhnen, sondern auch an  9 neue Gattungen. 

Chortiheros, Cribroheros, Darienheros, Isthmoheros, Kronoheros,  Mayaheros, Talamancaheros, Wajpamheros  

und Chocoheros (aus Südamerika)

 

 

08/2015 

Maskaheros (regani, argenteus)
Kihnichthys (ufermanni)
Cincelichthys (bocourti, pearsei)
Rheoheros (lentiginosus, coeruleus)
Oscura (heterospilus)
Chiapaheros (grammodes)
Trichromis (salvini)

 

Caleb D. McMahan, Wilfredo A. Matamoros, Kyle R. Piller und Prosanta Chakrabarty untersuchten die herichthynen Cichliden, gliederten sie neu und beschrieben bei dieser Gelegenheit 7 neue mittelamerikanische Cichlidengattungen. 

 

 

12/2014

Amatitlania coatepeque - keine gültige Art

 

Caleb D. McMahan, Wilfredo A. Matamoros, Enrique Barraza, Justin Kutz und Prosanta Chakrabarty überprüften den taxonomischen Status von A. coatepeque.  

In ihrer Arbeit fanden sie heraus, dass die morphologischen Unterschiede, welche zur Beschreibung dieser endemisch im Lago Coatepeque in El Salvador vorkommenden Art führten, sehr variabel sind und auch zum Teil bei A. nigrofasciata vorkommen. Die molekularen Untersuchungen ergaben ebenfalls, dass die untersuchten Tiere stammesgeschichtlich in der A. nigrofasciata Klade verschachtelt sind.

Aufgrung dieser Ergebnisse schliessen die Autoren daraus  

A. coatepeque als Juniorsynonym zu A. nigrofasciata anzusehen. 

 

 

05/2014*, bzw. 02/2015 

Nosferatu spp. 

 

Mauricio De La Maza-Benignos, Claudia Patrizia Ornelas-Garcias, Maria De Lourdes Lozano-Vilano, Maria Elena Garcia-Ramirez und Ignacio Doadrio beschrieben diese neue Gattung, zu welcher folgende ehemalige Herichthys Arten zählen.

  • N. pame (Typus)
  • N. molango
  • N. pratinus
  • N. bartoni
  • N. labridens
  • N. pantostictus
  • N. steindachneri

 

 

 *online - Veröffentlichung erfüllte nicht den Artikel 8.5 der ICZN


Nach O. Říčan, L. Piálek, K. Dragová & J. Nová, 04/2016 ist Nosferatu ein Synonym zu Herichthys.

  

05/2014*, bzw. 02/2015    

Herichthys tepehua

     

Mauricio De La Maza-Benignos, Claudia Patrizia Ornelas-Garcias, Maria De Lourdes Lozano-Vilano, Maria Elena Garcia-Ramirez und Ignacio Doadrio beschrieben diese neue Herichthys Art, welche im Rio Pantepec, Rio Cazones, Rio Tenixtepec, Rio Tecolutla, und Rio Solteros in Veracruz, Mexiko vorkommt. 

     

 

 *online - Veröffentlichung erfüllte nicht den Artikel 8.5 der ICZN

        

11/2013     

Herichthys molango,  

Herichthys pame &  

Herichthys pratinus 

 

Mauricio De La Maza-Benignos & Ma. De Lourdes Lozano-Vilano beschrieben diese 3 neuen Cichliden aus dem nördlicheren Mexiko.

H. pame war in der Aquaristik bislang als H. cf. labridens oder "weißer labridens" bekannt.

H. pratinus wurde bislang als "grüner labridens" aus dem Rio El Salto bezeichnet, wobei vermutet wurde, dass es sich um eine im Fließgewässer vorkommende Standortvariante von H. pantostictus handele.

H. molango wurde früher ebenso als eine Population von  

H. pantostictus angesehen, welche im Lago Azteka und im Rio Venados vorkommt.

 

   

11/2013 

Amphilophus tolteca & 

Amphilophus viridis 

 

Hans Recknagel, Henrik Kusche, Kathryn R. Elmer und Axel Meyer

beschrieben diese beiden neuen Cichlidenarten aus Nikaragua.

Während A. tolteca einen schlanken Körper aufweist und endemisch in der Laguna Asososca lebt, ähnelt A. viridis - im Lago Xiloa lebend - vom Körperbau A. amarillo. Allerdings unterscheidet sich A. viridis davon in Färbung und Ökologie und ist genetisch vollkommen differenziert zu allen anderen syntop vorkommenden Arten.

 

 

 

 

Untersuchungen 

 

 

01/2013  

Übersicht der Süßwasserfische  

El Salvadors 

 

Caleb D. MCMahan, Wilfredo A. Matamoros, Francisco S. Alvarez Calderon, Wendy Yamileth Henriquez, H. Michelle Recinos, Prosanta Chakrabarty, Enrique Barraza & Nestor Herrera 

 

 

    

02/2012   

Auswirkung der Partnergröße auf den mütterlichen Reproduktionsaufwand 

bei Amatitlania siquia  

 

Ashley R. Robart  

 

 

01/2012  

Bevorzugen Weibchen eher Männchen, die einen besseren Start ins Leben hatten?

Andrew T. Kahn, Julianne D. Livingston and Michael D. Jennions

 

 

01/2012

Neu eingeschleppte Raubfische haben eine größere Chance Cichlidennachwuchs zu rauben

Topi K. Lehtonen, Jeffrey K. McCrary, Axel Meyer *

*Universität Konstanz

 

 09/2011   

Systematik von Petenia splendida -

3 verschiedene Varianten 

Anaitté Méndez, María-Elena García & Lourdes Lozano

 

06/2011  

Phylogenetische Beziehungen und evolutionäre Ökologie von nikaraguanischen Midas-Buntbarschen (Amphilophus spp.)

 

 

MATTHIAS GEIGER

 

 09/2010   

Die Fischfauna des Lago Izabal und der  Rio Polochic-Mündung, Guatemala

ORGANIZACIÓN DE LAS NACIONES UNIDAS PARA LA EDUCACIÓN, LACIENCIA Y LA CULTURA

UNIVERSIDAD DEL VALLE DE GUATEMALA