Andinoacara rivulatus

(Günther, 1859)

 

Ursprünglich als Chromis rivulata beschrieben. Lange Zeit als "Aequidens" rivulatus geführt und erst 2009 in die neue Gattung Andinoacara überführt.  

 

 

 

Vorkommen

Ecuador, Esmeralda Becken und einige Küstenflüsse.  

Rio Cayapas, Rio Verde (Garbe 1994,  Andersen1994) und den gesamten Rio Guayas Einzug sowie kleinere Küstenflüsse zwischen dem Rio Esmeralda und dem Norden Perus (Rio Peripa, Rio Daule, Rio Vinces, Rio Clementina und Rio Chimbo (nach Stawikowski und Werner).

 

 

 

Der deutsche Name Goldsaumbuntbarsch ist schlecht gewählt, denn neben rot- oder orangeflossigen Tieren gibt es auch weissflossige Individuen.  

 

 

 

 

 

Die unterschiedliche Färbung der Flossensäume hat nichts mit geographischer Rassenbildung zu tun, sondern ist eine Form von Polychromatismus (Stawikowski und Werner). Garbe schätzt das Verhältnis von weiß- zu orange-/rotflossigen Fischen im Rio Quininde (linksseitiger Rio Esmeralda-Zufluss) auf etwa 1:10.

Orangeflossige A. rivulatus werden von Aquarianern bevorzugt gepflegt und gezüchtet.

 

Weibchen über dem Gelege 

 

 

Weibchen über den frisch geschlüpften Larven 

 

Jungtiere sind schnellwüchsig. Männliche Andinoacara rivulatus erreichen eine Länge bis zu 30 Zentimeter.

 

 

 

 

Im Laufe der Zeit bildet sich auch ein imposanter Stirnbuckel, der den Weibchen immer fehlt. Diese werden zudem nur etwa 20 Zentimeter groß.

Die anspruchslosen Fische sind Allesfresser. An die Wasserparameter stellen sie keine besonderen Ansprüche.

Bei Temperaturen um 26°C fühlen sich die Tiere wohl und sind in einem ausreichend groß dimensionierten Aquarium vollkommen unproblematische Pfleglinge.

 

Verfasser: X. Hofer, D87 1972